Quartalsverlust erwartet
Heidelberger Druck will noch mehr sparen

Heidelberger Druck erwartet wegen der Konjunkturflaute einen deutlichen Quartalsverlust.

HB FRANKFURT. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde im zweiten Quartal ohne Restrukturierungsaufwand bei bis zu minus 20 Mill. Euro liegen, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Der Umsatz werde sich auf 800 bis 820 Mill. Euro belaufen - zum Vorjahresquartal ein Rückgang um rund zehn Prozent. Dies liege unter den eigenen Erwartungen, hieß es.

Nach den enttäuschenden Quartalszahlen gab die Aktie am Donnerstag zu Handelsbeginn mehr als fünf Prozent ab. "Nach der jüngsten Gewinnwarnung sind die Zahlen nun erneut schwach", kommentierte ein Händler. Auch die Aussagen, dass es eine Prognose für das Gesamtjahr erst Anfang November geben werde, sei nicht positiv zu werten.

"Insgesamt sollte das Zahlenwerk weiteren Druck auf die Aktie bringen, auch wenn ein schlechtes Ergebnis nach der Gewinnwarnung von Koenig & Bauer erwartet werden musste." Die nächste technische und psychologische Unterstützung liege bei 10 Euro.

Heidelberger Druck hat bei Vorlage der vorläufige Zwischenbilanz mitgeteilt, dass "entsprechend der wirtschaftlichen Entwicklung" das Sparprogramm ausgeweitet werden solle. Bislang ist das Maßnahmenpaket 100 Mill. Euro schwer. 500 der weltweit knapp 19 600 Stellen werden nach den bisherigen Plänen abgebaut, insbesondere in Verwaltung, Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung. Mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze fällt in Deutschland weg, wobei betriebsbedingte Kündigungen wegen eines Zukunftssicherungsvertrags unmöglich sind.

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