Quartalszahlen
Alcoa eröffnet Bilanzsaison mit Verlustmeldung

Der führende US-Aluminiumkonzern Alcoa hat wegen der gobalen Wirtschaftskrise seinen zweiten Quartalsverlust in Folge erlitten. Das Minus fiel im ersten Quartal noch etwas höher als von Experten erwartet aus und lag bei 497 Mio. Dollar, wie Alcoa am Dienstag nach US-Börsenschluss in New York mitteilte.

HB NEW YORK. Ein Jahr zuvor hatte Alcoa noch einen Gewinn von 303 Mio. Dollar erzielt. Der Umsatz brach wegen der gesunkenen Nachfrage etwa aus der schwachen Autoindustrie um mehr als 41 Prozent auf 4,1 Mrd. Dollar (3,1 Mrd Euro) ein. Schuld war auch die steile Talfahrt der Aluminiumpreise. Alcoa hatte zuletzt die Produktion massiv heruntergefahren und weltweit mehr als 15 000 Stellen gestrichen. Alcoa werde wegen der Einschnitte gestärkt aus der Krise hervorgehen, versprach der aus Deutschland stammende Alcoa-Chef Klaus Kleinfeld laut der Mitteilung.

In einer ersten nachbörslichen Reaktion auf die Zahlen pendelte die Aktie zwischen Gewinnen und Verlusten. Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 30 Prozent seines Werts verloren.

Die Zahlen von Alcoa gelten traditionell als inoffizieller Auftakt der US-Bilanzsaison. Nächste Woche folgen unter anderem eine Reihe von Banken und der Mischkonzern General Electric (GE). Die Ergebnisse dieser Schwergewichte sind ein wichtiger Gradmesser für die weiteren Aussichten der US-Wirtschaft.

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