Quartalszahlen
BMW klagt auf neuem Niveau

Auch beim Autobauer BMW drücken die hohen Rohstoffkosten weiter auf die Marge: Der Konzern meldet für das dritte Quartal zwar gewachsene Gewinne, Analysten hatten den Premium-Hersteller jedoch noch besser gesehen. Zusätzlich litten die Münchner unter einem ungünstigen Wechselkurs des japanischen Yen.

HB MÜNCHEN. Der Gewinn vor Steuern sei um neun Prozent auf 720 Millionen Euro geklettert, teilte BMW am Donnerstag mit. Analysten hatten im Durchschnitt mit 742 Millionen Euro gerechnet. Der Überschuss sei um ein Prozent auf 452 Millionen Euro zurückgegangen. Der Umsatz sank den Angaben zufolge um gut ein Prozent auf 11,56 Milliarden Euro. BMW musste in den Sommermonaten zum Teil deutliche Absatzeinbußen hinnehmen.

Der Entwicklung will der neue Vorstandschef Norbert Reithofer mit neuen Modellvarianten entgegenwirken. Das neue 3er Coupe, ein überarbeiteter X3, der neue Geländewagen X5 sowie eine Langversion des 5er für den chinesischen Markt sollen die Verkaufszahlen im Schlussquartal wieder ankurbeln.

„Wir liegen voll auf Kurs, im laufenden Jahr ein Rekordergebnis vor Steuern von vier Milliarden Euro sowie einen neuen Spitzenwert bei den Auslieferungen zu erzielen“, bekräftigte Reithofer. Nach den ersten neun Monaten lag der Vorsteuergewinn bei 3,25 Milliarden Euro.

Im Gesamtjahr peilt BMW an, auch ohne den Sondereffekt aus dem Verkauf von Anteilen an dem Triebwerksbauer Rolls-Royce einen Wert über dem von 2005 zu erreichen. Der Schritt hatte zu Jahresbeginn einen einmaligen Buchgewinn von 375 Millionen Euro in die Kasse von BMW gespült. Im abgelaufenen Jahr hatte das Unternehmen einen Vorsteuergewinn von 3,29 Milliarden Euro ausgewiesen.

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