Quartalszahlen
Chemiekonzern H&R Wasag legt zu

Der norddeutsche Spezialchemieanbieter H&R Wasag hat den hohen Rohstoffpreisen getrotzt und seinen Gewinn im Quartal nach oben geschraubt

HB HAMBURG. Der Vorsteuergewinn habe sich von 3,1 Millionen im Vorjahreszeitraum auf 3,7 Millionen Euro erhöht, teilte das im Kleinwerteindex SDax notierte Unternehmen am Dienstag im niedersächsischen Salzbergen mit. Bei einem von 119,6 auf 136,4 Millionen Euro gestiegenen Umsatz verbesserte sich der operative Gewinn um eine 1 auf 9,8 Millionen Euro.

H&R Wasag bekräftigte seine Ziele für das Gesamtjahr: So soll der Umsatz um rund sieben Prozent auf mehr als 530 Millionen Euro steigen und der Vorsteuergewinn sich auf mindestens 20 Millionen Euro verdoppeln. Der Konzern stellt neben Sprengstoff und Kunststoffteilen chemisch-pharmazeutische Spezialprodukte auf Rohölbasis her.

„Wie sich bereits 2004 abzeichnete, können wir extreme Entwicklungen auf der Rohstoffseite im Konzern immer besser verkraften“, teilte das Unternehmen in seinem Quartalsbericht mit. Grund seien verstärkte Aktivitäten in margenstarken und rohölpreisunabhängigen Nischenmärkten. Außerdem profitiere H&R Wasag zunehmend von Synergien aus der Integration des von BP übernommenen Spezialraffinerie-Geschäfts. Voraussetzung für die geplante Verdoppelung des Vorsteuergewinns sei, dass der Ölpreis stabil bleibe. Im vergangenen Jahr hatte der Ölpreis H&R Wasag mit mehr als 26 Millionen Euro belastet.

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