Quartalszahlen
Daimler blüht auf ohne Chrysler

DaimlerChrysler steht befreit von der notleidenden US-Tochter Chrysler glänzend da – und erhöht erst einmal kräftig kräftig das Renditeziel für die Kernmarke Mercedes. Denn die Mercedes Car Group konnte im zweiten Quartal einen kräftigen Gewinnsprung aufweisen.

HB STUTTGART. Bei einem konstanten Umsatz von 12,56 Mrd. Euro sei das Ergebnis vor Steuern und Zinsen von April bis Juni um 74 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro gestiegen, teilte DaimlerChrysler am Mittwoch in Stuttgart mit. Damit erreichte die operative Umsatzrendite der Pkw-Markengruppe von Mercedes-Benz, Smart und Maybach 9,5 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es gerade 5,5 Prozent. Spätestens 2010 soll die Rendite auf zehn Prozent steigen.

Die Lkw-Sparte bekam im zweiten Quartal den seit langem erwarteten Nachfrageeinbruch in Nordamerika zu spüren, behauptete sich mit einem um drei Prozent höheren Ebit von 601 Mill. Euro aber in der Gewinnzone.

DaimlerChrysler veröffentlichte wegen des angekündigten Verkaufs der notleidenden US-Tochter Chrysler nur vorläufige Zahlen, in die die Ergebnisse von Chrysler nicht eingeflossen waren.

Der US-Autobauer Chrysler leidet unter einer sinkenden Nachfrage, da Autos mit einem hohen spritverbrauch immer weniger gefragt sind. Zudem konnten erwartete Synergie-Effekte von Daimler und Chrysler nicht in der erwarteten Höhe realisiert worden. Auch hat das Unternehmen unter hohen Gesundheitskosten für die Mitarbeiter zu leiden.

Die endgültigen Konzernzahlen von DaimlerChrysler sollen am 29. August veröffentlicht werden.

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