Quartalszahlen
Das Wetter machte Zementhersteller Holcim zu schaffen

Der Schweizer Zementkonzern Holcim hat auf den ersten Blick in den Monaten Januar bis März gut verdient. Doch dies resultierte vor allem aus Sondereinflüssen.

HB ZÜRICH. Der Gewinn stieg im ersten Quartal auf 169 Millionen Schweizer Franken (110 Milionen Euro). Der im Zusammenhang mit einer Umstellung bei der Rechnungslegung revidierte Wert des Vorjahreszeitraums lag bei 101 Millionen sfr. Doch der Umsatz der nach der französischen Lafarge Nummer zwei der Branche ging den Angaben zufolge um 1,1 Prozent auf 2,73 Milliarden sfr zurück. In Lokalwährungen resultierte ein Anstieg um 2,1 Prozent.

Die schlechten Witterungsbedingungen hätten sich im Vergleich zum Vorjahresquartal negativ auf die Bautätigkeit in Europa und Nordamerika ausgewirkt, hieß es. Zudem hätten die massiv höheren Energie- und Transportkosten den Abschluss belastet.

Der betriebliche Ebitda sank um 5,2 Prozent auf 658 Millionen sfr entsprechend einer Marge von 24,1 Prozent. Währungs- und konsolidierungsbereinigt wies Holcim damit einen Ebitda-Rückgang von 4,5 Prozent aus. Auch die Marge ist gesunken. Sie lag im Vorjahreszeitraum noch bei 25,1 Prozent.

Im Gesamtjahr will Holcim beim internen operativen Ebitda-Wachstum das langjährige Mittel von fünf Prozent aber erneut übertreffen. 2004 belief sich dieses Wachstum auf 11,4 Prozent. Zudem rechnet Holcim mit einer Resultatssteigerung. Die weiterhin intakte Baukonjunktur dürfte die Nachfrage in den meisten Ländern auf hohem Niveau stützenm, hieß es.

Im ersten Quartal 2005 stieg der Betriebsgewinn um 9,6 Prozent auf 411 Millionen sfr. Die Verbesserung des Betriebsgewinns und des Reingewinns gehe auf Erweiterungen des Konsolidierungskreises sowie auf sowie die neue Rechnungslegung zurück.

Analysten hatten für das erste Quartal durchschnittlich einen Umsatz von 2,82 Milliarden sfr, ein Betriebsergebnis von 452 Millionen sfr und einen Gewinn von 124 Millionen sfr prognostiziert.

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