Quartalszahlen des Mutterkonzerns PPR
Puma steigert Umsatz deutlich

Der Sportausrüster Puma hat im dritten Quartal ein deutliches Umsatzplus verzeichnet. Die Puma-Erlöse seien währungsbereinigt um 9,2 Prozent auf 713 Millionen Euro gestiegen, teilte die französische Konzernmutter PPR am Donnerstagabend mit.

HB MÜNCHEN/PARIS/DÜSSELDORF. Puma habe zweistellige Wachstumsraten im Geschäft mit Schuhen und Accessoires sowie regional in Asien eingefahren, hieß es. Auch in den USA zeichnet sich eine Besserung ab. So lag der Umsatz auf dem weltgrößten Sportartikelmarkt leicht über dem Niveau vor Jahresfrist, wie eine Puma-Sprecherin sagte.

Die Auftragslage bei Puma stimme positiv, dass der Konzern aus dem fränkischen Herzogenaurach auch ein gutes Schlussquartal hinlegen werde, erklärte PPR-Finanzchef Jean-Francois Palus. Puma will seine detaillierte Quartalsbilanz Ende nächster Woche veröffentlichen.

Pumas Mutterkonzern, der Luxusgüterhersteller PPR, hat im dritten Quartal der Finanzkrise getrotzt und den Umsatz gesteigert. Allerdings hat das französische Unternehmen neben den laufenden Kostensparprogrammen weitere Anstrengungen angekündigt. Der Umsatz sei wechselkursbereinigt um 1,8 Prozent auf 4,94 Mrd. Euro gestiegen, teilte der Mutterkonzern des fränkischen Sportartikelherstellers Puma am Donnerstag in Paris mit. Puma verbuchte im dritten Quartal einen Umsatzsprung um 9,2 Prozent auf 713 Mio. Euro. Den Ausblick für 2008 bestätigte das Unternehmen.

Zum PPR-Konzern gehört unter anderem auch der Modehersteller Gucci, die Kette Fnac mit Büchern, CDs und Videospielen und Unterhaltungselektronik oder die Home-Shopping-Tochter Redcats. Die größten Wachstumsraten im Quartal zeigte der Autoteile- und Pharmahändler CFAO.

Die gesamte Branche hat die vergangenen Quartalen mit Einbußen in den USA gekämpft. Zu schaffen macht den Herstellern die Krise des US-Einzelhändlers Foot Locker, der die Preise mit aggressiven Lockangeboten drückt und Läden sowie Lagerbestände abbaut.

Vor dem Hintergrund der sich deutlich abkühlenden Konjunktur in weiten Teilen der Welt will PPR künftig Kosten einsparen. Während Bereiche wie Gucci im dritten Quartalen noch deutlich zulegten, fielen in anderen Teilen des Konzerns bereits die Erlöse. PPR hält rund zwei Drittel der Puma-Aktien und will sein Paket langsam aufstocken.

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