Quartalszahlen
Dürr sahnt in Indien und China ab

Der Anlagenbauer Dürr hat trotz des schwachen Automarkts in den USA im dritten Quartal Zuwächse bei Umsatz und Gewinn verzeichnet. Damit profitiert Dürr vor allem von den Wachstumsmärkten in Indien, China und Osteuropa.

HB STUTTGART. Der vor allem für die Automobilindustrie tätige Traditionskonzern teilte am Dienstag in Stuttgart mit, in den Monaten Juli bis September sei der lange Zeit geschrumpfte Umsatz um 6,3 Prozent auf 357,6 Mill. Euro gestiegen. Vor allem die gute Nachfrage aus den Wachstumsmärkten Indien, China und Osteuropa habe zudem den Auftragseingang um knapp ein Viertel auf 1,16 Mrd. Euro steigen lassen. Nach Steuern sei im dritten Quartal ein Überschuss von 3,4 Mill. Euro erwirtschaftet worden, nachdem in der Vorjahresperiode noch ein Verlust von 1,9 Mill. Euro angefallen war. Nach neun Monaten erreichte der durch einen Stellenabbau verschlankte Dürr-Konzern mit 0,1 Mill. Euro gerade die Gewinnschwelle.

„Der positive Umsatztrend des dritten Quartals setzt sich im vierten Quartal verstärkt fort“, teilte der Vorstand des Lackieranlagen- und Endmontagesysteme-Herstellers mit. Der Umsatz werde im Gesamtjahr mindestens das Vorjahresniveau in Höhe von 1,4 Mrd. Euro erreichen, wiederholte Dürr seine Prognose. Bei weiter sinkender Nettoverschuldung sei zudem mit einem kleinen Nachsteuergewinn zu rechnen.

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