Quartalszahlen
Gazprom muss Gewinnrückgang hinnehmen

Der russische Gasmonopolist Gazprom hat im zweiten Quartal einen stärkeren Gewinnrückgang als von Analysten erwartet verbucht.

HB MOSKAU. Wegen gesunkenen Verkäufen in Europa und höheren Betriebskosten sank der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf 3,14 Mrd. Euro (113 Mrd. Rubel), wie der weltgrößte Gasproduzent am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten einen Gewinn von 129 Mrd. Rubel erwartet. Der Umsatz stieg gemäß den Erwartungen um fünf Prozent auf 14,8 Mrd. Euro. Die auf vergleichbarer Basis um 18 Prozent höheren Betriebskosten drückten jedoch den Gewinn.

Der schwächere Umsatz in Europa sei vor allem auf gesunkene Gasverkäufe wegen wärmeren Wetters zurückzuführen, hieß es. Die höheren Betriebskosten seien unter anderem eine Folge von gestiegenen Personalkosten und höheren Ausgaben für Gasimporte aus Asien.

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