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Quartalszahlen: Heidelberger Druck ist wieder da

Unerwartet stark hat sich das angeschlagene Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen zurückgemeldet: Im dritten Quartal legten Gewinn, Auftragseingang und Umsatz zu.

Mitarbeiter von Heidelberger Druck. Quelle: dpa
Mitarbeiter von Heidelberger Druck. Quelle: dpa

HB HEIDELBERG. Der weltgrößte Druckmaschinenbauer Heidelberger Druck arbeitet sich allmählich aus dem tiefen Tal heraus und schreibt nach langer Durststrecke operativ wieder schwarze Zahlen.

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Der Hersteller von Bogendruckmaschinen teilte am Mittwoch mit, mit Rückenwind durch die anziehende Konjunktur und dank des eingeschlagenen Sparkurses im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 (31. März) ohne Berücksichtigung von Sondereffekten ein Betriebsergebnis von 15 Millionen Euro erwirtschaftet zu haben.

Vor Jahresfrist hatte der Weltmarktführer noch einen Betriebsverlust in Höhe von 13 Millionen Euro verbucht.

"Dank des stabilen Wachstums der Weltwirtschaft sind wir im dritten Quartal beim Auftragseingang in allen Regionen und in allen Sparten gewachsen", sagte Vorstandschef Bernhard Schreier.

Der Umsatz von Heidelberger Druck erhöhte sich im dritten Geschäftsquartal (Oktober bis Dezember) binnen Jahresfrist um 19 Prozent auf 687 Millionen Euro. Im wichtigen US-Markt gehe die Erholung aber nur langsam vonstatten, räumte Schreier ein. Dort kämpfen die Druckereien mit schwacher Nachfrage und zögern daher mit der Bestellung neuer Maschinen. Der Auftragseingang legte um 12 Prozent auf 684 Millionen Euro zu.

Für das im März endende Geschäftsjahr bekräftigte der mit Koenig & Bauer, Manroland sowie japanischen Anbietern konkurrierende Druckmaschinenbauer seine Prognose eines ausgeglichenen operativen Ergebnisses. Unter anderem wegen der hohen Ausgaben für Zinsen sei bei moderatem Umsatzwachstum aber erneut mit einem deutlichen Jahresfehlbetrag zu rechnen, erklärte der Vorstand.

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