Quartalszahlen
Heideldruck rutscht tiefer in rote Zahlen

Das hatte der weltgrößte Druckmaschinenbauer Heidelberger Druck erwartet: Im ersten Geschäftsquartal ging es weiterhin bergab. Trotzdem wusste das Unternehmen die Anleger zu überzeugen.
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Heidelberg/FrankfurtDer Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck hat überraschend vorläufige Zahlen für das erste Geschäftsquartal vorgelegt und seine Jahresprognose bestätigt.

Der Umsatz sei zwischen April und Juni von 544 Millionen auf rund 520 Millionen Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Freitagabend mit. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei auf die Investitionszurückhaltung der Kunden im Vorfeld der Branchenmesse drupa, die im Mai 2012 stattfand, und dem daraus resultierenden niedrigen Auftragsbestand zu Beginn des Quartals zurückzuführen.

Messe- und Produktionsanlaufkosten belasteten das bereinigte Ergebnis, welches von minus 25 Millionen auf etwa minus 58 Millionen Euro sank. Der Auftragseingang hingegen stieg von 665 auf rund 890 Millionen Euro und damit auf den höchsten Stand seit vier Jahren.

Die Zahlen hätten im Rahmen der eigenen Erwartungen gelegen, hieß es in der Mitteilung weiter. Daher bekräftigte das Unternehmen seine vor einem Monat abgegebene Prognose für das gesamte Geschäftsjahr. Demnach soll das bereinigte Ergebnis deutlich positiv ausfallen.

Bis Mitte 2014 soll die Mitarbeiterzahl auf unter 14.000 Beschäftigte sinken. Im kommenden Jahr will Heidelberger Druck unverändert ein Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit ohne Sondereinflüsse von rund 150 Millionen Euro sowie einen Jahresüberschuss erzielen.

Die Börse zeigte sich ein einer ersten Reaktion angetan: Titel von Heidelberger Druck legten im nachbörslichen Handel um knapp sechs Prozent im Vergleich zum Schlussstand des Xetra-Hauptgeschäfts zu.

Im gesamten Geschäftsjahr 2011/12 (31. März) hatte der Fehlbetrag bei Heidelberger Druck bei 230 Millionen Euro gelegen, nach 129 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz sank um 1,3 Prozent auf rund 2,6 Milliarden Euro.

Detaillierte Zahlen für das erste Quartal will Heidelberger Druck am 8. August veröffentlichen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • So ein "Schmarrn".
    Im Computerzeitalter sind die Print-Medien nicht mehr gefragt.
    Das bekommt Heideldruck und KBA zu spüren.

  • Wenn am Montag ein chinesischer Investor zuschlägt, weil die
    Deutschen zu blöde sind(Marktkapitialisierung um die
    200 Millionen), dann schießt die Aktie auf 2 Euro hoch.
    Wer so hoch komplexe Maschinen wie die Heidelberger
    bauen kann, der kann auch alles bauen was man sich vorstellen
    kann.( Raumfahrt- Militär- undAutomobilzulieferer).
    Das größte Schnäppchen nach Infineon und Schulerpressen.
    Deutsche Manager wacht endlich auf und übernehmt!!
    Nach Abzug des Vermögens in der Bilanz von dem Übernahmeangebot bekommen sie einen Weltmarktführer fast für
    umsonst. Wo bleiben die spitzen Rechner unserer Wirtschaftselite. Bei dem Schuldenstand der BRD, könnte Herr
    Rössler endlich mal eines der besten Schnäppchen der
    Nachkriegsgeschichte machen.(Pinats). Hinterher sind alle
    Politiker wieder schlauer. Wir müssen die Arbeitsplätze durch
    feindliche Übernahmen schützen!
    MfG
    Walter Schmid

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