Quartalszahlen
Hohe Rohstoffpreise belasten Leifheit

dpa-afx NASSAU. Der Haushaltswarenanbieter Leifheit verzeichnet für die ersten neun Monaten 2006 weiter sinkende Umsätze. Die Erlöse seien um rund 6,7 Prozent auf rund 210 Mill. Euro zurückgegangen, teilte die Leifheit AG am Dienstag in Nassau an der Lahn mit. Unterm Strich verdiente der Konzern rund 400 000 Euro nach 3,3 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Vorstand rechnete für das Gesamtjahr 2006 damit, dass der Umsatz etwa das Niveau des Vorjahres erreichen wird. Im vierten Quartal sei nach der Einführung neuer Produkte mit einem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft zu rechnen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank um rund 60 Prozent auf 2,2 Mill. Euro. Dabei hätten auch externe Faktoren wie veränderte Währungsrelationen sowie stark gestiegene Rohstoffpreise - vor allem bei Aluminium - eine Rolle gespielt. Leifheit machte in den ersten drei Quartalen nach eigenen Angaben 58 Prozent des Umsatzes im Ausland. Der Konzern beschäftigte weltweit durchschnittlich 1 537 Menschen. Im Jahr 2005 hatte das Unternehmen die Produktion von rund 450 Artikeln aus Kostengründen ins Ausland verlagert.

Im dritten Quartal 2006 sah Leifheit eine "Trendwende beim Umsatz" gelungen. Die Erlöse hätten in dieser Zeit mit 66 Mill. Euro leicht über dem Vorjahresniveau gelegen. Leifheit produziert unter anderem Wäschespinnen, Leitern, Reinigungsgeräte sowie Küchengeräte.

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