Quartalszahlen
Inbev verkauft weniger Bier in Deutschland

Der weltgrößte Braukonzern Inbev hat zu Jahresbeginn Einbußen in Deutschland verzeichnet. Gleichzeitig hat der Bierabsatz von Inbev weltweit zugenommen. Zu den geplanten Stellenstreichungen in Deutschland äußerte sich der Konzern nicht.

HB LÖWEN. Der weltgrößte Braukonzern Inbev hat zu Jahresbeginn Einbußen in Deutschland verzeichnet. Das Biervolumen sei dort im ersten Quartal im Vorjahresvergleich um 0,8 Prozent gesunken, teilte der Konzern am Freitag in Löwen bei Brüssel mit. Die Marke Beck's habe sich dabei gut behauptet. Weltweit legte Beck's um 10,2 Prozent zu.

Inbev braute im ersten Quartal weltweit knapp 42 Mill. Hektoliter Bier, das war im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 5,4 Prozent. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs - bereinigt um Firmenverkäufe - um 24,4 Prozent auf 824 Mill. Euro. Der Umsatz lag den Angaben zufolge bei 2,793 Mrd. Euro. Hier hatten Analysten im Durchschnitt 2,61 Mrd. Euro erwartet.

Inbev äußerte sich nicht näher zur Beschäftigungslage. Der Konzern hatte im Februar angekündigt, bis zum Sommer rund 360 Arbeitsplätze zu streichen, davon fast die Hälfte in Deutschland. Inbev ist in Deutschland unter anderem in München (Spaten- Franziskaner), Issum (Diebels), Bremen (Beck's), Stuttgart (Dinkelacker-Schwaben Bräu), Hannover (Gilde) und Wernigerode (Hasseröder) vertreten. Der Konzern führt insgesamt 200 DMen - darunter Stella Artois, Brahma und Leffe.

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