Quartalszahlen
Jungheinrich-Werke kommen kaum nach

Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich hat Umsatz und operativen Gewinn im dritten Quartal dank der hohen Nachfrage aus dem Ausland kräftig gesteigert. Für das Gesamtjahr verringerte das Unternehmen seine Umsatzerwartungen allerdings leicht: Die Kapazitäten langen nicht.

HB HAMBURG. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) sei von Juli bis September um sieben Prozent auf 29,4 Millionen Euro geklettert, teilte das im Kleinwerteindex S-Dax notierte Unternehmen aus Hamburg am Donnerstag mit. Der Umsatz erhöhte sich im gleichen Zeitraum um zwölf Prozent auf 449 Millionen Euro.

Trotz dieses Anstiegs reduzierte Jungheinrich die Umsatzprognose für das Gesamtjahr: Erwartet wird nun ein Wert von 1,73 Milliarden Euro. Zuvor hatte das Unternehmen Erlöse von deutlich über 1,75 (Vorjahr: 1,65) Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Als Grund für die Korrektur nannte ein Sprecher, dass die an der Kapazitätsgrenze arbeitenden Werke nicht so schnell mit der Lieferung nachkämen.

Vorstandschef Cletus von Pichler zu Wochenbeginn überraschend aus der Konzernspitze ausgeschieden. Als Nachfolger wurde vorübergehend Wolfgang Kiel aus dem Aufsichtsrat an die Konzernspitze berufen worden.

Sowohl das Neugeschäft als auch das Geschäft mit Miet- und Gebrauchtgeräten habe seit Jahresanfang um sechs Prozent zugelegt, teilte Jungheinrich mit. Der Umsatz erhöhte sich in den ersten neun Monaten um fünf Prozent auf 1,25 Milliarden Euro. Jungheinrich habe überdurchschnittlich vom hohen Wachstum des Weltmarktes für Gabelstapler profitiert und Marktanteile gewonnen, hieß es.

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