Quartalszahlen
Phoenix Solar bricht ein

Die Solartechnikfirma Phoenix Solar macht nach Verlusten im ersten Halbjahr für 2011 wenig Hoffnung auf schwarze Zahlen. Daran ändert auch ein gut gefülltes Orderbuch nichts.
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DüsseldorfNach den Verlusten im ersten Halbjahr erwarte der Vorstand von Phoenix Solar zwar eine Jahresendrally, es sei aber „herausfordernd“ 2011 noch ein positives Ergebnis zu erzielen, teilte der bayerische Konzern am Donnerstag mit. Eine genaue Prognose wagte der Vorstand wegen der bestehenden Marktunsicherheiten nicht. Beim Umsatz rechnet er mit einem leichten Rückgang. Im Rekordjahr 2010 hatte Phoenix bei Erlösen von rund 636 Millionen Euro operativ 36,4 Millionen Euro verdient.  

Anlass zur Hoffnung gibt aber das gut gefüllte Orderbuch: Der Auftragsbestand zur Jahresmitte erreichte 311,1 Millionen Euro, im Vorjahreszeitraum waren es 281,7 Millionen. Dabei ereichte der Auslandsanteil mit 238,2 (Vorjahr 81,1) Millionen Euro ein Rekordvolumen.   

Im zweiten Quartal bekam Phoenix die schwache Nachfrage zu spüren: Der Umsatz brach um 62 Prozent auf 108,4 Millionen Euro ein, das Ebit fiel mit 9,4 Millionen Euro negativ aus nach einem Gewinn von 22,3 Millionen vor Jahresfrist. Netto verbuchte Phoenix einen Verlust von 8,2 Millionen Euro nach einem Gewinn von knapp 16 Millionen. Damit schnitt Phoenix zwar insgesamt besser ab als zum Jahresauftakt, lag aber unter den Analystenschätzungen.   

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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