Quartalszahlen
Renault steigert Umsatz trotz sinkender Autoverkäufe

Der französische Autobauer Renault hat seinen Umsatz im ersten Quartal stärker gesteigert als von Analysten erwartet. Zwar gingen die weltweiten Autoverkäufe um gut zwei Prozent zurück. Dieses Minus wurde aber von zahlreichen anderen Faktoren mehr als ausgeglichen.

HB PARIS. Die negative Entwicklung bei den Fahrzeugverkäufen wurde von besseren Geschäften mit Ersatzteilen oder Gebrauchtwagen sowie durch Währungseffekte gestützt, teilte Renault mit. Den Umsatz im Quartal bezifferte Renault auf 10,54 Milliarden Euro, ein Anstieg um 5,8 Prozent. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 9,69 Milliarden Euro gerechnet. In der Auto-Sparte betrug der Umsatz 10,06 Milliarden Euro und lag damit auch über den Markterwartungen.

Die Verkaufszahlen bei Renault haben zuletzt darunter gelitten, dass das Unternehmen seit Oktober kein neues Modell mehr auf den Markt gebracht hat. Auch für 2007 stehen keine größeren Neueinführungen bevor. In Europa sanken die Verkäufe im ersten Quartal sogar um 7,1 Prozent.

Kürzlich hatte das Unternehmen aber einen Plan präsentiert, der bis 2009 die Einführung von 26 Produkten vorsieht. Dabei handelt es sich bei rund der Hälfte im Neuauflagen von bestehenden Modellen.

Seit Beginn des Jahres haben die Aktien von Renault 25,2 Prozent gewonnen, während der Branchenindex Dow Jones Stoxx Automotive nur 17,75 Prozent zulegte. Am Montag schlossen Renault-Aktien in Paris 0,35 Prozent fester bei 85,95 Euro.

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