Quartalszahlen
Scania-Gewinn enttäuscht die Anleger

Der von Volkswagen kontrollierte schwedische LKW-Hersteller Scania ist mit seinen Zahlen für das zweite Quartal hinter den Erwartungen zurück geblieben.
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StockholmDer Betriebsgewinn von 3,3 Milliarden Kronen (360,4 Millionen Euro) lag deutlich unter den Erwartungen und auch unter dem Vorjahresergebnis von 3,5 Milliarden Kronen. Auch der Umsatz von 22,9 (20,6) Milliarden Kronen entsprach nicht den Erwartungen. An der Börse in Stockholm sank der Kurs der Scania-Aktie um sechs Prozent.

Scania-Chef Leif Östling begründete das enttäuschende Ergebnis mit einem schwächeren Markt in Brasilien. Auch die starke schwedische Krone hat sich negativ auf das Resultat ausgewirkt. „Im ersten Halbjahr hat Scania Störungen in der Lieferkette gehabt, die die Produktion beeinflusst und höhere Kosten zur Sicherung der Qualität verursacht haben“, sagte Östling und fügte hinzu, dass auch weiterhin das Risiko für Störungen bestehe.

Scania lieferte im abgelaufenen Quartal mit 21 235 LKW rund 30 Prozent mehr als im Vorquartal. Dass sich die deutlich höheren Auslieferungen nicht positiv auf das Ergebnis niederschlugen, habe an der starken schwedischen Krone gelegen, erklärte Östling.

Helmut Steuer berichtet für das Handelsblatt aus Skandinavien. Regelmäßig ist er auch in der Ukraine unterwegs.
Helmut Steuer
Handelsblatt / Korrespondent

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