Quartalszahlen
Schlechte Zeiten für „Born to be wild“

Der US-Motorradhersteller Harley-Davidson streicht nach einem weiteren Gewinneinbruch rund 1 100 Stellen. Die Kultmarke lieferte acht Prozent weniger Motorräder aus als im Vorjahr.

HB MILWAUKEE. Auf der immer steileren Talfahrt der Kultmarke fiel der Überschuss im Schlussquartal 2008 um fast 60 Prozent auf knapp 78 Millionen Dollar. Der Umsatz sank um sieben Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar, wie Harley-Davidson am Freitag mitteilte.

Der erneute Jobabbau trifft mehr als zehn Prozent der Belegschaft. Der Hersteller kämpft bereits seit längerem mit Problemen und bekam die Folgen der Finanzkrise als einer der ersten zu spüren.

2008 lieferte das Unternehmen gut 300 000 Motorräder seiner Hauptmarke Harley-Davidson aus - ein Rückgang um acht Prozent. Im laufenden Jahr sollen es sogar maximal 273 000 sein, erwartet wird damit ein weiteres Minus von zehn bis 13 Prozent.

Das internationale Geschäft - rund ein Drittel von Harley-Davidson - stagnierte zuletzt. Es kann die einbrechenden US-Verkäufe nicht ausgleichen. Neben den Harleys gehören zum Konzern auch die US-Marke Buell und neuerdings der italienische Klassiker MV Agusta.

Im Gesamtjahr 2008 fiel der Gewinn des Herstellers um 30 Prozent auf 655 Millionen Dollar. Der Umsatz sank um etwas mehr als zwei Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar.

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