Quartalszahlen
Streik macht Dellen in Harley-Davidson-Bilanz

Ein dreiwöchiger Streik hat dem US-Motorradhersteller Harley Davidson im ersten Quartal die Bilanz verdorben. Der Arbeitskampf zeigt sich sowohl in den Auslieferungen als auch im Gewinn. Von dem Streik waren die beliebtesten Modelle betroffen.

HB CHICAGO. In den drei Monaten ging der Gewinn auf 192,3 Mill. Dollar (74 Cent pro Aktie) nach 234,6 Mill. Dollar zurück, wie das Unternehmen in Milwaukee am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz sank um 8,3 Prozent auf 1,18 Mrd. Dollar. Analysten hatten bei Erlösen von 1,1 Mrd. Dollar mit einem Gewinn von 72 Cent pro Anteilschein gerechnet.

Fast den gesamten Februar über streikten im größten Harley-Werk in York in Pennsylvania die Mitarbeiter. Dort werden die beliebten Modelle Touring und Softail hergestellt. Die Zahl der Harley-Auslieferungen sei während des Quartals um 14,8 Prozent auf 67 761 Stück zurückgegangen.

Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Gewinnwachstum pro Aktie in der Spanne von vier bis sechs Prozent. 2008 und 2009 soll dann wieder ein Gewinnwachstum zwischen elf und 17 Prozent erreicht werden.

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