Quartalszahlen
Teva Pharmaceutical mit Quartalsverlust

Der weltgrößte Generika-Hersteller Teva Pharmaceutical Industries hat im vierten Quartal 2008 rote Zahlen geschrieben. Grund ist die Übernahme des US-Konkurrenten Barr Pharmaceuticals.

HB JERUSALEM. Der Quartalsverlust belaufe sich auf 688 Millionen US-Dollar (545 Millionen Euro), teilte der Branchenprimus am Dienstag in Jerusalem mit. Im Vorjahreszeitraum hatte Teva einen Gewinn von 570 Millionen Dollar ausgewiesen.

Ohne die Akquisitionskosten von fast einer Milliarde Dollar und andere Einmalaufwendungen stieg der Gewinn mit 634 Millionen Dollar auf ein neues Rekordniveau. Teva hatte Barr Pharmaceuticals im vergangenen Jahr für fast neun Milliarden Dollar übernommen. Der Umsatz kletterte im Schlussquartal um elf Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar. Die Quartalsdividende will Teva um ein Drittel auf 14,7 Cent je Aktie anheben.

Im Gesamtjahr verbuchte Teva unter dem Strich einen Gewinn von 635 Millionen Dollar, nachdem der Konzern ein Jahr zuvor noch 1,952 Milliarden Dollar verdient hatte. Der Umsatz kletterte um 18 Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar.

Mit dem Integrationsprozess von Barr sei Teva gut unterwegs, sagte Unternehmenschef Shlomo Yanai. "Wir glauben, dass wir sogar größere Synergien aus dem Zusammenschluss erzielen werden, als anfangs erwartet." Die Erlöse beim Multiple-Sklerose-Medikament Copaxone kletterten im vierten Quartal auf den neuen Spitzenwert von 595 Millionen Dollar, 37 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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