Radiopharmazeutisches Geschäft
Schering verkauft Sparte

Der Berliner Pharmakonzern Schering hat das radiopharmazeutisches Geschäft von CIS bio der französischen Tochterfirma an ein internationales Konsortium verkauft.

dpa-afx BERLIN. Ein entsprechender Vertrag sei am 22. Februar unterzeichnet worden, teilte Schering am Donnerstag mit. Der Verkauf wird den Angaben nach das Betriebergebnis von Schering in diesem Jahr um rund 50 Mill. Euro belasten.

Das Konsortium um die belgische Gesellschaft Ion Beam Applications S.A. (IBA) und das Institut National des Radioéléments (IRE) übernehme das laufende radiopharmazeutische Geschäft von Schering. Schering selbst will sich auf innovative Diagnoseverfahren der Magnetresonanz- und Computertomographie sowie der optischen und molekularen Bildgebung konzentrieren. Die Transaktion soll in der ersten Hälfte des Jahres 2006 abgeschlossen sein.

Das Konsortium übernimmt nach Angaben Scherings rund 750 Mitarbeiter in verschiedenen Ländern. Mit dem laufenden radiopharmazeutischen Geschäft erzielte Deutschlands drittgrößter Pharmakonzern im Jahr 2005 einen Nettoumsatz von rund 120 Mill. Euro. Der Verkauf von CIS bio soll die Profitabilität weiter vorantreiben. Über den Verkaufserlös machte Schering keine Angaben.

"Wir richten unser Geschäftsfeld Diagnostische Bildgebung strategisch neu aus, um uns auf innovative Wachstumsbereiche zu konzentrieren und gleichzeitig unsere operative Marge zu steigern", sagte Karin Dorrepaal, Vorstandsmitglied der Schering AG und zuständig für Diagnostische Bildgebung.

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