Radsensoren-Werk in China gekauft
Conti auf Schopping-Tour in Asien

Der Automobilzulieferer Continental baut seine Präsenz in Asien weiter aus. Conti hat dafür ein Radsensoren-Werk in China gekauft.

HB HANNOVER. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Hannover mitteilte, übernimmt die Conti-Tochter Teves zusammen mit ihrem japanischen Partner Nisshinbo Industries die Radsensorensparte von Nagano Japan Radio Co. Ltd. (NJRC). Die beiden Partner hätten zudem auch die chinesische NJRC-Elektronik Tochter LYG erworben. Der stellvertretende Conti-Chef Wolfgang Ziebart bezeichnete die Akquisitionen als weiteren Baustein in der langfristigen Asien-Strategie des Zulieferers. Conti wollte den von NJRC genannten Kaufpreis von 2,4 Mrd. Yen (rund 22 Mill. $/18 Mill. €) nicht kommentieren.

Der Auto- und Reifenmarkt in Asien gilt als besonders wachstumsstark. Im Februar hatte sich Conti bereits an einer Reifenproduktion in Malaysia beteiligt. Die Aktie des Unternehmens gewann bis zum Mittag 1,3 % auf 26,20 € und lag damit im positiven Trend des Deutschen Aktienindex.

NJRC fertigt den Angaben zufolge bereits in China ausschließlich für Conti Radsensoren, die zu den wichtigen Bauteilen des Antiblockiersystems ABS und des Elektronischen Stabilitätsprogramms ESP gehören. 2002 wurden nach Conti-Angaben mit 1350 Beschäftigten rund 12,5 Mill. Radsensoren von NJRC hergestellt.

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