Railion immer tief in den roten Zahlen
Bahn könnte besser verdient haben als erwartet

Der operative Gewinn der Bahn fällt einem Medienbericht zufolge höher aus. Zudem sorgten Aktionen wie bei Lidl für deutliche Umsatzzuwächse in den vergangenen Monaten.

HB BERLIN. Die Deutsche Bahn hat im vergangenen Jahr einen operativen Gewinn erzielt. Wie der «Spiegel» am Samstag vorab berichtete, stieg das Betriebsergebnis auf 253 Millionen Euro. 2003 hatte der staatseigene Konzern noch einen Fehlbetrag von 172 Millionen Euro ausgewiesen. Die Bahn hatte bereits Mitte März nach vorläufigen Zahlen ein operative Ergebnis von 250 Millionen Euro verkündet. Dieses fällt nunmehr um drei Millionen höher aus.

Der Konzernumsatz habe sich um 4,1 Prozent auf knapp 24 Milliarden Euro erhöht, hieß es weiter. Besonders erfreulich entwickelten sich laut «Spiegel» vor allem die Geschäftsbereiche Regional- und Stadtverkehr. Auch die Logistik-Tochter Schenker setze mehr um als erwartet.

Schwierig sei indes die Situation im Fern- und Güterverkehr, berichtete der Spiegel unter Verweis auf ein internes Papier der Bundesregierung. Demnach hat sich der Verlust im Fernverkehr zwar deutlich auf 260 Millionen Euro reduziert. Allerdings sollte der Fehlbetrag auf 137 Millionen Euro sinken weiter.

Zudem bereite die Güterverkehrstochter Railion dem Konzern mit einem Minus von 15 Millionen Euro nach wie vor Probleme. Im kommenden Jahr soll sich der Verlust sogar auf 200 Millionen Euro belaufen. erhöhen. Am Mittwoch findet die Bilanzpressekonferenz in Berlin statt. Dort wird Bahnchef Hartmut Mehdorn die Zahlen offiziell präsentieren.

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