Ranbaxy und Cipla
Inder bieten für Mercks Generika-Sparte

Die beiden Pharmaunternehmen Ranbaxy und Cipla bieten sechs Mrd. Dollar (rund 4,56 Mrd Euro) für die von der deutschen Merck zum Verkauf stehenden Generika-Sparte.

dpa-afx DARMSTADT/NEU DELHI. Das teilten beide Unternehmen am Dienstag in Neu Delhi mit. Der Konkurrent Dr. Reddy hatte sich aus dem Bieterprozess nach eigenen Angaben aufgrund des hohen Kaufpreises zurückgezogen. Am Montag war die Angebotsfrist für Gebote für die weltweit viertgrößte Generika-Sparte ausgelaufen.

Ranbaxy werde von Goldman Sachs und Citigroup, Cipla von einem Konsortium aus Finanzinvestoren beraten, berichtete die indische Zeitung "Economic Times" (Dienstagausgabe). Der Zeitung "The Mint" (Dienstag) hatte Dr.Reddy's-Chef GV Prasad gesagte, es sei nicht der richtige Zeitpunkt für das Unternehmen, eine so große Transaktion zu wagen.

Die "Economic Times" berichtete unter Berufung auf Bankenkreise weiter, dass die Auktion sehr wettbewerbsintensiv werden dürfte. Die indischen Firmen hätten allerdings angesichts des hohen Preises von von 6,5 Mrd. Dollar für das Merck-Geschäft geringe Chancen.

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