Ratiopharm-Mutter
Schwaches US-Geschäft belastet Teva

Die neue Mutter des Arzneimittelherstellers Ratiopharm konnte die Erwartungen der Analysten nicht erfüllen: Schwache Nachfrage in den USA bescherte dem weltgrößten Generika-Hersteller Teva einen Gewinnrückgang.
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Tel AvivDer weltgrößte Generika-Hersteller und Mutter der deutschen Ratiopharm, Teva Pharmaceutical Industries, musste wegen schwacher Geschäfte in den USA einen Gewinnrückgang hinnehmen. Die Nachfrage nach Generika in Europa sei jedoch robust und habe die Entwicklung zum Teil ausgleichen können, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Den Nettogewinn je Aktie im dritten Quartal bezifferte Teva mit 1,25 Dollar nach 1,30 Dollar im Vorjahresquartal. Der Umsatz stieg im selben Zeitraum um zwei Prozent auf 4,34 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von 1,22 Dollar je Aktie und einem Umsatz von 4,52 Milliarden Dollar gerechnet.

Teva-Chef Schlomo Janai zeigte für den Rest des Geschäftsjahres zuversichtlich: Das Unternehmen erwarte ein starkes viertes Quartal mit einem besseren Generika-Geschäft in den USA - beflügelt durch den Start des Schizophrenie-Medikaments Zyprexa. Das Mittel des Anbieters Eli Lilly hat in den USA bald keinen Patentschutz mehr.

Ratiopharm ist seit August im Besitz des israelischen Konzerns Teva. Der Kaufpreis soll 3,6 Milliarden Euro betragen haben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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