"Raumfahrtsparte wird Gewinnschwelle erreichen"
EADS strebt an die Spitze

Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern rechnet im laufenden Jahr mit einem Marktaufschwung. Die Ziele wurden erneut bekräftigt.

HB AMSTERDAM. „Wir liegen mit unseren Zielen im Plan“, sagte EADS-Co-Chef Rainer Hertrich am Donnerstag bei der Hauptversammlung in Amsterdam. Die Raumfahrtsparte werde in diesem Jahr die Gewinnschwelle erreichen. Auf die erwartete Belebung sei der deutsch-französisch-spanische Konzern gut vorbereitet.

Bei der Hauptversammlung beschlossen die Aktionäre eine Dividende von 40 Cent je Aktie. Zugleich wurden zwei neue Aufsichtsratsmitglieder in das Kontrollgremium gewählt. Dabei handelt es sich um den DaimlerChrysler-Vorstand Rüdiger Grube und den Vorstandschef des französischen Finanzunternehmens Coface, Francois David.

Der Konzern will seinen Umsatz in diesem Jahr stabil halten. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Erlöse auf rund 30 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Sonderposten soll von 1,54 auf 1,8 Milliarden Euro zulegen.

Den Erzrivalen Boeing will die EADS als weltgrößten Rüstungs- und Luftfahrtkonzern ablösen. „In zehn Jahren wollen wir die Nummer eins sein“, hatte Hertrich vor kurzem erklärt. Um die weltweite Marktführerschaft zu erreichen, werde der europäische Konzern das Rüstungsgeschäft massiv ausbauen und im zivilen Flugzeugbau vor Boeing bleiben. Die Amerikaner kamen allerdings im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von fast 45 Milliarden Euro und lagen damit weit vor EADS.

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