Raytheon schrieb dennoch rote Zahlen
US-Rüstungsindustrie profitiert von großen Regierungsaufträgen

Die amerikanische Rüstungsindustrie hat im laufenden Geschäftsjahr von großen Regierungsaufträgen profitiert. So hat der Rüstungskonzern Northrop Grumman Corporation im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr 2004 Umsätze und Gewinne deutlich erhöht.

HB WALTHAM/LOS ANGELES. Auch das operative Geschäft beim Rüstungsunternehmen Raytheon Company lief auf Hochtouren. Raytheon schrieb allerdings im zweiten Quartal wegen Sonderkosten von 222 Millionen Dollar im Zusammenhang mit einer Aktionärssammelklage rote Zahlen.

Die Gesellschaft machte einen Verlust von 108 Millionen Dollar (90 Mio Euro) oder 25 Cent je Aktie gegenüber einem Gewinn von 100 Millionen Dollar oder 24 Cent je Aktie im April-Juni-Abschnitt 2003. Dies hat die in Waltham (Massachusetts) ansässige Gesellschaft am Donnerstag bekannt gegeben.

Der Quartalsumsatz legte um elf Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar zu. Der Halbjahresumsatz erhöhte sich auf 9,6 (8,6) Milliarden Dollar. Raytheon, die im Rüstungselektronikbereich besonders stark ist, verdiente in den ersten sechs Monaten dieses Jahres wegen der Sonderbelastungen nur 20 (195) Millionen Dollar. Der Gewinn pro Aktie gab auf fünf (47) Cent nach.

Northrop Grumman erhöhte den Quartalsumsatz um elf Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar und verdiente 295 (205) Millionen Dollar oder 81 (54) Cent je Aktie, teilte die in Los Angeles ansässige Gesellschaft mit. Der Halbjahresumsatz erreichte 14,5 (12,4) Milliarden Dollar und der Halbjahresgewinn 527 (458) Millionen Dollar oder 1,45 (1,21) Dollar je Aktie.

Northrop Grumman baut Kriegsschiffe und bietet zudem eine breite Palette anderer Rüstungsprodukte an. Die Gesellschaft erwartet für das Gesamtjahr einen Umsatz von 29 Milliarden Dollar und stockte die Prognose für den Gewinn aus dem laufenden Geschäft auf 2,90 bis 3,00 Dollar je Aktie auf gegenüber bisherigen Erwartungen von 2,80 bis 2,95 Dollar je Aktie.

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