Rechtslage wird geprüft
Hartz bekommt vielleicht doch Abschiedsgeld

So eindeutig, wie es der niedersächsische Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Christian Wulff am Mittwoch dargestellt hat, scheint die Abfindungsfrage bei dem scheidenden VW-Personalvorstand Peter Hartz nicht zu sein. Er bekommt möglicherweise doch Geld.

HB HANNOVER. Obgleich Peter Hartz das Unternehmen auf eigenen Wunsch vorzeitig verlässt - also von sich aus kündigt - wird er sein restliches Gehalt möglicherweise ausbezahlt bekommen. Christian Wulff (CDU) sagte der „Süddeutschen Zeitung“, Fachleute von VW seien dabei, die Rechtslage für den Aufsichtsrat darzustellen.

Das Präsidium des VW-Aufsichtsrates hatte am Mittwoch das Angebot von Hartz angenommen, wegen der Schmiergeld-Affäre im Konzern zurückzutreten. Nach der Sitzung teilte VW zunächst mit, die Zahlung einer Abfindung habe nicht zur Debatte gestanden. Später hieß es jedoch aus Unternehmenskreisen, Hartz könne sich Ansprüche aus seinem Vertrag vermutlich auszahlen lassen. Dieser läuft nach eigenen Angaben von Hartz bis 2007.

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