Rechtsstreit
ABB: 850 Millionen Dollar zurückgestellt

Dieser Rechtstreit könnte den Technologiekonzern ABB teuer zu stehen kommen. Wegen Ermittlungen amerikanischer und europäischer Behörden zu verdächtigen Zahlungen sowie wettbewerbswidriger Praktiken musste ABB nämlich 850 Millionen Dollar zurückstellen.

HB ZÜRICH. Der Technologiekonzern ABB bildet für das vierte Quartal wegen Rechtsstreitigkeiten Rückstellungen in Millionenhöhe. Es gehe um Ermittlungen amerikanischer und europäischer Behörden zu verdächtigen Zahlungen sowie wettbewerbswidriger Praktiken, teilte ABB am Freitag in Zürich mit. Außerdem würden die erwarteten Belastungen aus einem laufenden Steuerverfahren, Abschreibungen auf Vermögenswerten sowie Restrukturierungskosten abgedeckt, teilte ABB am Freitag mit. Insgesamt legt ABB damit vor Steuern rund 850 Mill. Dollar zurück.

Der Schweizer Konzern kündigte darüber hinaus Kosteneinsparungen über eine Milliarde Dollar an. Zudem äußerte sich ABB zum Geschäftsverlauf und zeigte sich zuversichtlich, 2008 in der Energietechniksparte um 15 bis 20 Prozent und im Automationsgeschäft um mehr als zehn Prozent zu wachsen.

Das operative Geschäft im vierten Quartal laufe im Wesentlichen auf dem Niveau der ersten neun Monate, hieß es. Die starken Schwankungen bei Rohstoffpreisen und Wechselkursen im aktuellen Quartal dürften sich jedoch wegen der Marktpreisanpassung von Hedging-Transaktionen voraussichtlich erneut negativ auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) auswirken. Der Auftragseingang im Oktober und November spiegle die schwierige Marktlage wider.

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