Reduzierung auf "handelbare Größe"
Allianz senkt Anteil an Heidelberg-Cement

Mit dem Ziel der Portfoliooptimierung hat die Allianz AG ihren Anteil an dem Bauzulieferer Heidelberg-Cement auf weniger als fünf Prozent gesenkt.

HB MÜNCHEN. Deutschlands größter Versicherer habe die Beteiligung schrittweise auf 4,6 Prozent vermindert, sagte ein Allianz-Sprecher am Donnerstag in München. Im Februar 2004 hatten die Münchener den Anteil noch mit 7,5 Prozent beziffert. Hintergrund des Verkaufs sei es, die Beteiligung auf eine „handelbare Größe“ abzusenken. Angaben zum Verkaufspreis machte der Sprecher ebenso wenig wie zu einem möglichen Buchgewinn.

Die im MDax gelistete Heidelberg-Cement hatte die Zahl der ausgegebenen Aktien zum Jahresende 2003 auf 99,65 Millionen beziffert. Damit hätten die Allianz binnen der letzten Monate rechnerisch rund 2,9 Millionen Anteilsscheine abgegeben. Bezogen auf den Schlusskurs vom Mittwoch von 44,66 Euro ergäbe sich so rechnerisch ein Marktwert des verkauften Pakets von knapp 130 Millionen Euro.

Die Allianz hat bereits vor längerem angekündigt, sukzessive ihre Unternehmensbeteiligungen auf jeweils rund fünf Prozent senken zu wollen. Im Frühjahr hatten die Münchener etwa ihren Anteil an dem mittlerweile finanziell angeschlagenen Handelskonzern Karstadt-Quelle verringert.

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