Reebok bleibt ein Problem
Adidas bestätigt seine Prognose

Der Sportausrüster Adidas hat seinen Gewinn zur Fußball-EM gesteigert und die Analystenerwartungen leicht übertroffen.

HB MÜNCHEN. Der Konzerngewinn habe im zweiten Quartal 2008 um zwölf Prozent auf 116 Millionen Euro zugelegt, teilte der Konzern am Dienstag im fränkischen Herzogenaurach mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Nettogewinn von 112 Millionen Euro gerechnet.

Der Umsatz kletterte um fünf Prozent auf 2,52 Milliarden Euro. Auf währungsbereinigter Basis waren es 14 Prozent. Während die Kernmarke Adidas floriert, kämpft der Konzern weiter mit Einbußen bei der US-Tochter Reebok.

Adidas bekräftigte zudem die wichtigsten Finanzziele für 2008. Demnach soll der Überschuss um mindestens 15 Prozent über den 2007 erzielten 551 Millionen Euro liegen. Der Umsatz soll auf währungsbereinigter Basis um knapp zehn Prozent steigen.

„Zahlen und Ausblick sind gut“, sagte ein Frankfurter Aktienhändler mit Blick auf die Zahlen. Besonders die neuen Prognosen könnten den Kurs stützen. Die Frage sei allerdings, wie negativ der Markt die Entwicklung bei Reebok bewerte. Der Rückgang des Auftragsbestands bei Reebok sei enttäuschend. Der Adidas-Kurs sei bei 38 Euro unterstützt und treffe bei 40 Euro auf Widerstand.

Dank etwas besser als erwartet ausgefallener Geschäftszahlen legten die Aktien am Dienstag vorbörslich zu. Im Geschäft des Brokerhauses Lang & Schwarz lagen sie gut zwei Prozent über ihrem Vortagesschluss von 38,37 Euro. „Die Zahlen waren insgesamt positiv“, sagte ein Börsianer. „Die schlechte Konsumstimmung wird den Kursanstieg aber sicher begrenzen."

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