Reederei
Hapag-Lloyd-Beschäftigte planen Proteste gegen Verkauf an NOL

Mit Protestaktionen wollen die Beschäftigten der Reederei Hapag-Lloyd gegen einen möglichen Verkauf des Hamburger Unternehmens ins Ausland demonstrieren.

rtr FRANKFURT. Am Mittwoch würden Mitarbeiter in Europa, Asien und Amerika gegen eine Übernahme des Traditionskonzerns durch den Reedereikonzern NOL aus Singapur protestieren, kündigte der Betriebsrat der zum TUI-Konzern gehörenden Hapag-Lloyd AG am Dienstag an. Die Beschäftigten befürworteten nach wie vor die "Hamburger Lösung" - den Verkauf der Reederei an ein Konsortium Hamburger Investoren um den Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne.

Im Hamburger Hafen würden am Mittwoch um fünf vor zwölf die Schiffe mit Sirenen und Signalen diese Forderung unterstützen. "Wir appellieren an die TUI und Kanzlerin Merkel, keinen Ausverkauf des maritimen Know-how nach Asien zuzulassen", erklärte der Betriebsratsvorsitzende Uwe Klein. Die Arbeitnehmer befürchten, dass NOL im Falle einer Übernahme Arbeitplätze streichen und weltweit Standorte schließen würde.

TUI hat Hapag-Lloyd auf Druck seiner Aktionäre zum Verkauf gestellt. Die Frist für Kaufangebote läuft am Freitag aus. Kaufinteresse haben bisher nur die Hamburger Investoren-Gruppe und NOL signalisiert. TUI will die Traditionsreederei Kreisen zufolge aber nur abgeben, wenn mehr als vier Mrd. Euro gezahlt werden.

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