Reederei in der Krise
Hapag-Lloyd offenbar vor härteren Sparplänen

Die angeschlagene Reederei Hapag-Lloyd schraubt Kreisen zufolge ihre Sparziele nach oben. Es solle deutlich mehr eingespart werden als die bisher angestrebten 600 Mio. Euro jährlich, sagte eine mit den Plänen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch.

HB FRANKFURT. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete ohne Quellenangaben, der Vorstand plane für 2010 Einsparungen von bis zu 900 Mio. Euro. Die zusätzlichen Sparmaßnahmen basierten auf Analysen der Unternehmensberatung Roland Berger. Sie beträfen zum größten Teil die Kosten im Schiffsbetrieb. Ein zusätzlicher Personalabbau sei nicht geplant.

Die mit den Plänen vertraute Person sagte dazu, es sei noch nicht klar, ob es gelingen werde, das bisher angepeilte Einsparvolumen um die Hälfte zu erhöhen. Dies hänge unter anderem von Währungseffekten ab.

Hapag-Lloyd und die Anteilseigner Tui und Albert Ballin lehnten Stellungnahmen dazu ab.

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