Reemtsma-Chef:
Rauchverbot ohne Folgen

Das geplante Rauchverbot in Gaststätten wird sich nach Auffassung von Reemtsma-Chef Richard Gretler nicht negativ auf den Umsatz des Tabakkonzerns auswirken.

HB BERLIN. „Darunter leidet vor allem die Gastronomie, nicht die Tabakindustrie“, sagte Gretler der „Berliner Zeitung“ (Wochenend-Ausgabe). „In Ländern, in denen radikale Rauchverbote in Kneipen eingeführt wurden, wie etwa in Irland, hat das nur kurzzeitig den Zigarettenabsatz belastet“, sagte der Reemtsma-Chef. „Die Leute haben das Rauchen einfach nach Hause verlegt.“

Reemtsma leide aber enorm unter der Zunahme von Schmuggel und Fälschungen: „Das einfachste wäre, die Tabaksteuern europäisch zu vereinheitlichen“, forderte Gretler. „Wenn sich das nicht ändert, muss der Staat zumindest dafür sorgen, dass grenzüberschreitende Zigarettenkäufe in einem vertretbaren Rahmen bleiben.“

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