Refinanzierung
Porsche will billigere Kreditlinie

Porsches Refinanzierungskosten sind zu hoch. Deshalb soll jetzt umgeschuldet werden. Mit der LBBW und der Deutschen Bank verhandelt das Unternehmen über mehre Milliarden Euro.
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StuttgartDie Porsche Holding will ihre hohen Zinskosten senken und bestehende Verbindlichkeiten umschulden. Unter der Führung der Deutschen Bank und der LBBW wolle Porsche eine neue Kreditlinie über zwei Milliarden Euro und eine Finanzierungsreserve über weitere 1,5 Milliarden Euro abschließen, sagte ein Porsche-Sprecher am Mittwoch in Stuttgart.

Porsche strebe eine zweijährige Laufzeit der Linien mit einer Verlängerungsmöglichkeit um ein weiteres Jahr an, teilte das Unternehmen mit. „Ziel ist, unsere hohen Refinanzierungskosten zu senken und mit den Banken neue Konditionen zu vereinbaren“, sagte der Sprecher. Die Verhandlungen mit den Gläubigern sollen bis Ende des Monats unter Dach und Fach sein.

Die Porsche Holding hatte im Zuge der letztlich missglückten Übernahme von Volkswagen und der Absatzkrise der Autoindustrie einen Schuldenberg von mehr als acht Milliarden Euro angehäuft und muss dafür hohe Zinsen berappen. Nach der Kapitalerhöhung im Frühjahr habe die Nettoverschuldung zuletzt noch bei knapp 1,6 Milliarden Euro gelegen, sagte der Sprecher. Die Porsche Holding hält Beteiligungen an der Porsche AG und knapp 51 Prozent der Stimmrechte an VW.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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