Regionale Entsorger greifen zu
RWE gibt Rest seines Umwelt-Geschäfts ab

Die restlichen 30 Prozent seines Umweltgeschäfts hat der Energieversorger RWE an fünf regionale Umweltunternehmen verkauft.

HB DÜSSELDORF. Die noch verbliebenen Teile des Umweltgeschäfts seien ausnahmslos an strategische Investoren gegangen, teilte RWE am Montag in Essen mit. Über den Kaufpreis der einzelnen Transaktionen sei zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart worden. Alle fünf Regionen machten einen Umsatz in der Größenordnung von gut einer Milliarde Euro.

Im einzelnen habe man die RWE Umwelt Region West an die Stadtwerke Krefeld, die Region Westfalen an das Recycling-Unternehmen Lobbe, die Regionen Hessen und Ost an die Fehr-Gruppe und die Region Mecklenburg-Vorpommern an die Berliner Alba-Gruppe verkauft, hieß es weiter. Für vier der fünf Regionen seien die Kaufverträge schon unter Dach und Fach. Für die Region Mecklenburg-Vorpommern sei die Unterzeichnung des Kaufvertrages für den 5. Oktober geplant. Alle Verkäufe sollen rückwirkend zum 1. Januar beziehungsweise 1. Februar 2005 vollzogen werden.

RWE hatte 70 % seines Umweltgeschäfts im vorigen Februar an die Entsorgungsgruppe Remondis verkauft. Aus Wettbewerbsgründen hatte das Kartellamt den hundertprozentigen Verkauf an diesen Marktführer verboten. Seither lief ein Bieterverfahren für das Restgeschäft. RWE will sich ganz auf das Energiegeschäft konzentrieren und hat sich bislang von den meisten nicht-strategischen Geschäften getrennt.

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