Regulierungsbehörde
Rote Karte für höhere Strom-Netzentgelte

Die Regulierungsbehörde hat im Streit um die Festlegung der Netzentgelte der Stromkonzerne die für Mai angekündigten Preiserhöhungen als unrechtmäßig bezeichnet.

HB DÜSSELDORF. „Die Bundesnetzagentur setzt die Prüfung der Genehmigungsanträge unverändert fort“, teilte die Bundesnetzagentur am Montag in Bonn mit. Die Anträge der Versorger seien unvollständig gewesen, so dass sie Behörde auch keine Fristen bei der Berechnung der Entgelte versäumt habe. Nach Angaben der Behörde haben mehrere Netzbetreiber ihren Nutzern mitgeteilt, dass die beantragten Entgelte inzwischen Rechtskraft hätten, da die Netzagentur in einer gesetzlich vorgeschriebenen Frist keine Entscheidung getroffen habe.

Die beantragten Netzentgelterhöhungen dürften gegenüber den Netznutzern bis auf weiteres nicht angewendet werden, gab Behörden-Präsident Matthias Kurth bekannt. „Preissenkungen sind hingegen nach wie vor genehmigungsfrei möglich“, fügte er hinzu. Die Agentur will die Energiekonzerne dazu drängen, die Netzkosten zu senken und damit auch die Preise zu reduzieren.

Mit ersten Entscheidungen zu den vorliegenden Anträgen sei weiter in diesem Monat zu rechnen, hieß es.

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