"Reibungsloser Ablauf der Maut-Erhebung noch immer nicht gewährleistet"
Aktionärsschützer: Toll Collect vor dem Aus

Sollten die Schadensersatzforderungen von Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe an Toll Collect berechtigt sein, könnte dies nach Ansicht von Aktionärsschützern das Ende des Maut-Konsortiums bedeuten. Dies sagte Rechtsanwalt Klaus Nieding von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz am Freitag dem Wirtschaftsradio HR-Skyline.

HB FRANKFURT/BERLIN. Am Vortag hatte das Bundesverkehrsministerium erklärt, aufgrund der verspäteten Einführung der Lkw-Maut vom Betreiberkonsortium Toll Collect voraussichtlich Schadensersatz von rund 3,7 Mrd. Euro zu fordern.

Die genaue Summe werde das Ministerium jedoch erst in einigen Tagen nennen können, wenn ein wissenschaftliches Gutachten vorliege, das die Forderungen untermauern soll, sagte ein Ministeriumssprecher am Vortag. Nach Aussage Niedings sind die Vorstandsvorsitzenden der Konsortialpartner Deutsche Telekom AG, Bonn, und Daimler-Chrysler AG, Stuttgart, nach dem Aktiengesetz verpflichtet, finanziellen Schaden von ihrem Unternehmen fern zu halten. Das könnte in letzter Konsequenz bedeuten, dass sich die beiden Konzerne aus dem Konsortium zurückziehen, sollten die Schadenersatzzahlungen die erwarteten Mauteinnahmen übersteigen.

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