Reifenfabrik im Gespräch
Continental gibt in Asien Gas

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental erwägt den Bau einer eigenen Reifenfabrik in Asien. Generell will der Konzern sein Geschäft auf dem dynamisch wachsenden Automarkt in der Region ausbauen. Ein Termin für eine Entscheidung über den Bau einer Fabrik stehe jedoch noch nicht fest, teilte Conti am Montag in Hannover mit.

HB HANNOVER. Tragende Säule für den Ausbau des Asien-Geschäfts sei die Sparte Automotive Systems (CAS), in der die elektronischen Stabilisierungssysteme gefertigt werden und mit denen Conti viel Geld verdient. In der Sparte will der Konzern in Asien bis 2010 den Umsatz auf eine Milliarde Euro von derzeit 500 Mill. pro Jahr verdoppeln.

Bei Reifen ist Continental bereits in Malaysia mit dem Gemeinschaftsunternehmen Sime Tyre vertreten, an dem der hannoversche Konzern die Mehrheit hält. In Japan kooperiert Continental im Reifenvertrieb mit Yokohama. Bei Pannenlaufsystemen arbeitet Continental mit Bridgestone und Yokohama zusammen und steht nach eigenen Angaben vor dem Markteintritt in China. Hier zeichne sich eine Entscheidung für den Bau einer eigenen neuen Fabrik statt eines Gemeinschaftsunternehmens ab, sagte Conti-Chef Manfred Wennemer. Der Conti-Chef leitet auch die Sparte Pkw-Reifen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%