Reifenhersteller geben höhere Materialkosten an Abnehmer weiter
Bei Michelin und Goodyear läuft's rund

Der französische Reifenproduzent Michelin hat im ersten Halbjahr mehr verdient als erwartet. Auch der US-Konkurrent Goodyear legte zu, wie aus den Zahlen fürs zweite Quartal hervorgeht.

HB PARIS. Die Nummer eins aus Frankreich teilte am Freitag in Paris mit, der operative Gewinn sei um 0,7 Prozent auf 687 Millionen Euro gestiegen. Analysten hatten im Schnitt 658 Millionen Euro erwartet. Der Nettogewinn erhöhte sich um 8,9 Prozent auf 389 Millionen Euro. Analysten hatten unter dem Strich mit 318 Millionen bis 374 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz kletterte um 0,1 Prozent auf 7,49 Milliarden Euro. Der Konkurrent des deutschen Continental-Konzerns vermeldete zudem höhere operative Gewinnmargen von 9,2 Prozent, die deutlich über den Analystenschätzungen lagen.

Verantwortlich dafür seien Preiserhöhungen, die die gestiegenen Materialkosten mehr als ausgeglichen hätten. Angesichts weiter steigender Kosten werde an dieser Strategie festgehalten, teilte Michelin mit.

Die gleiche Begründung lieferte der größte US-Reifenhersteller Goodyear Tire & Rubber für die Verdopplung seines Gewinns im zweiten Quartal. Der Nettogewinn stieg von 30 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum auf 69 Millionen Dollar. Der Umsatz stieg um 10,5 Prozent auf 4,99 Milliarden Dollar.

Auch der deutsche Reifenhersteller Continental hatte die Märkte in dieser Woche mit einem starken zweiten Quartal überrascht

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