Reifenhersteller
Michelin trifft es nicht so hart wie befürchtet

Viel Gutes haben die Experten von Michelins Quartalszahlen heute nicht erwartet: Sie gingen von einen Verlust von 255 Millionen Euro. Da freut man sich angesichts der schweren Autokrise, wenn der französische Reifenhersteller „nur“ einen Fehlbetrag von 119 Millionen Euro aufweist.

HB PARIS. Michelins Umsatz blieb mit einem Minus von 13,4 Prozent auf 7,1 Mrd. Euro etwas hinter den Markterwartungen zurück. Die Michelin-Aktie schoss in Paris in den ersten Handelsminuten über sechs Prozent nach oben.

Michelin begründete den Verlust mit hohen Restrukturierungskosten. Das Unternehmen will in diesem Jahr besonders seine Kapitallage im Blick behalten. In den ersten sechs Monaten erzielte es eine positive Bargeldfluss (Cash Flow) von 575 Mio. Euro. Seine Nettoverbindlichkeiten reduzierte der Reifenhersteller zu Ende des ersten Halbjahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,7 Prozent auf 3,8 Mrd. Euro. Laut Michelin-Chef Michel Rollier kann jedoch noch nicht von einem Aufschwung gesprochen werden, auch wenn sich die Situation in den Lagern normalisiere.

Der größte US-Reifenhersteller Goodyear hatte am Donnerstag seine Bilanzdaten veröffentlicht. Zwar verbuchte der Konzern einen Verlust, dieser fiel jedoch wie bei Michelin geringer aus als von Analysten erwartet.

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