Reifenherstellung
Conti will mehr von Matador

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental will seine Zusammenarbeit mit dem slowakischen Reifenhersteller Matador ausweiten.

HB HANNOVER/BRATISLAVA. Beide Seiten verhandelten über eine mögliche strategische Erweiterung ihrer Partnerschaft, teilten die Unternehmen am Montag mit. Das könne auch Pkw-Reifen umfassen, sagte ein Conti-Sprecher in Hannover. Die Verhandlungen seien aber noch nicht abgeschlossen.

Continental und Matador fertigen bereits seit 1998 in einem Gemeinschaftsunternehmen Nutzfahrzeug-Reifen in der Slowakei. An dem Joint Venture hält der hannoversche Konzern 76 Prozent der Anteile.

Zu einem Bericht vom Wochenende, Conti wolle Matador übernehmen, wollten die Sprecher beider Unternehmen nicht Stellung nehmen. Dem Bericht der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ zufolge will Conti rund 150 Millionen für die Mehrheit an dem börsennotierten Unternehmen aus Puchov zahlen.

Die Gummi-Sparte von Matador erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 325 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis von 40 Millionen Euro. In diesem Jahr will Matador mehr als fünf Millionen Reifen verkaufen. Die Autozulieferer-Sparte von Matador würde Continental bei einem Kauf dem Bericht zufolge nicht mit übernehmen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%