Reinigung in zentralen Anlagen mit neu entwickeltem Verfahren
Linde plant internationale Filialkette für Textilreinigung

Nach der Übernahme des britischen Konkurrenten BOC will der Wiesbadener Gasehersteller Linde in ein neues Geschäftsfeld vorstoßen. Vorstandsvorsitzender Wolfgang Reitzle will nach Informationen der „Wirtschaftswoche“ eine Ladenkette für Textilreinigung aufbauen.

HB DÜSSELDORF. Unter dem Namen „Fred Butler“ sollen in den kommenden Jahren nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Niederlanden, in Dänemark und Schweden Reinigungsshops eingerichtet werden. Die Zentrale sitzt in Pullach bei München. Markenzeichen ist ein stilisierter Pinguin im Butlerfrack. Erste Testfilialen gibt es bereits.

Internen Angaben zufolge will Linde allein in diesem Jahr rund 50 Millionen Euro in den neuen Bereich investieren. „Wir gehen langsam vor und wollen Erfahrungen sammeln“, zitiert das Wirtschaftsmagazin einen Linde-Manager. Die Läden sollen von Franchise-Nehmern betrieben werden, die die Textilien annehmen und ausgeben.

Die Reinigung selbst erfolgt in zentralen Anlagen von Linde. Dort nutzt der Gasehersteller ein neues, selbst entwickeltes Verfahren, das die Kleidung „auf der Basis von recyceltem Kohlendioxid“ säubert.

Bei den internen Planungen für den Aufbau der Reinigungskette soll sich Reitzle persönlich engagiert und darauf gepocht haben, dass die Shops in der Nähe von Einkaufszonen oder in Kaufhäusern angesiedelt werden. Am 17. Mai will Reitzle das Konzept für die Reinigungskette persönlich der Öffentlichkeit vorstellen.

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