Rekordbilanz für 2003 vorgelegt
Rotkäppchen lässt die Korken knallen

Die Rotkäppchen-Mumm-Kellerei hat 2003 erstmals mehr als 100 Millionen Sektflaschen verkauft. Und Deutschlands größter Sekthersteller will seinen spritzigen Aufstieg nach dem vergangenen Rekordjahr fortsetzen.

HB LEIPZIG. Mit einem Absatz von 103,1 Mill. Flaschen und einem Plus von 9,7 % zum Vorjahr ist die Gruppe zum Marktführer aufgestiegen. Der Marktanteil liege jetzt bei 31,2 %, sagte der Sprecher der Geschäftsführung der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH (Freyburg/Sachsen-Anhalt), Gunter Heise, am Dienstag in Leipzig. „Es ist alles besser gelaufen als gedacht, obwohl 2003 für die Branche ein schwieriges Jahr war“.

Der Umsatz erreichte mit 340,5 Mill. € ein Plus von 8,2 %. Über die Gewinne machte Heise keine Angaben. Für dieses Jahr peilt Rotkäppchen-Mumm ein weiteres Absatzplus von etwa zwei Prozent an. Das Unternehmen blicke selbstbewusst in die Zukunft und verstehe sich als gesamtdeutsches Unternehmen. „Wir sind modern, selbstbewusst und erfolgreich, Ost ist für uns kein Thema mehr“, betonte der Unternehmenschef. Die Übernahme der an den hessischen Standorten produzierten Marken Mumm, Jules Mumm und MM Extra sowie der elitären Marke Geldermann (Breisach/Baden) sei ein voller Erfolg gewesen.

Die Vertriebswege von Mumm öffneten Rotkäppchen zudem den Weg gen Westen, wo die Marke überdurchschnittlich wächst und mittlerweile einen Marktanteil von 4,4 % erreicht hat. Mit einem Gesamtabsatz von 57,5 Mill. Flaschen ist Rotkäppchen das Flaggschiff in dem Unternehmen, für das an den vier Standorten Freyburg, Eltville, Hochheim und Breisach 383 Beschäftigte arbeiten.

Mumm steigerte den Absatz um 8,3 % auf 19,8 Mill. Flaschen. Die junge Marke Jules Mumm legte um 17,5 % auf 6,9 Mill. Flaschen zu. MM Extra verbuchte einen geringfügigen Rückgang von 1,6 %. „Bei Geldermann konnte der Abwärtstrend gestoppt werden“, sagte Heise.

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