Rekordergebnis und Jubiläum
Haniel hat doppelt Grund zur Freude

Passend zum Jubiläum hat der Duisburger Mischkonzern Haniel im vergangenen Jahr das höchste Ergebnis der 250-jährigen Firmengeschichte erzielt.

HB DUISBURG. Zu dem guten Ergebnis hätten vor allem die Töchter Celesio, Belfor und Takkt beigetragen, teilte das Familienunternehmen am Dienstag mit. Trotz der negativen Einflüsse der deutschen Baukonjunktur zeigte sich Haniel auch mit der Entwicklung der Baustoffsparte Xella zufrieden.

Im Konzern legte der Umsatz um sechs Prozent auf 25,9 Mrd. Euro zu. Der Gewinn vor Steuern kletterte um 36 Prozent auf 1,124 Mrd. Euro. Darin enthalten ist ein steuerfreier Sonderertrag von 160 Mill. Euro aus dem planmäßigen Verkauf von Aktien des Stuttgarter Pharmahändlers Celesio, an der Haniel nunmehr noch rund 52 Prozent hält.

Haniel rechnet nach eigener Auskunft auch mittelfristig mit einer guten Ertragsentwicklung. „Chancen für weiteres Wachstum der Unternehmensbereiche sehen wir vor allem in Osteuropa, Nordamerika und Asien“, erklärte Konzernchef Eckhard Cordes.

Neben den Mehrheitsbeteiligungen an Takkt und Celesio hält Haniel 19 Prozent am Handelskonzern Metro. Die auf die Sanierung von Brand- und Wasserschäden spezialisierte Tochtergesellschaft Belfor steht kurz vor dem Verkauf. Er rechne mit der Veräußerung im Laufe der Sommermonate, sagte Cordes, der früher Mercedes-Chef war.

Haniel ist in Familienbesitz und hat rund 550 Gesellschafter. Diese sollen für 2005 eine Dividende von 100 (Vorjahr: 90) Mill. Euro erhalten.

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