Rekordgewinn
Lukoil klagt über „Protektionismus“

Der zweitgrößte russische Ölproduzent Lukoil hat im Frühjahr den Gewinn um acht Prozent gesteigert. Bei Vorlage der Zahlen bekundete der Konzern Interesse an Übernahmen in Europa und klagte aber gleichzeitig über den europäischen „Protektionismus“.

HB MOSKAU/LONDON. Der Konzern verdiente nach Angaben vom Mittwoch netto 2,52 Mrd. Dollar und damit so viel wie nie zuvor in einem Vierteljahr. Der Umsatz kletterte um knapp zehn Prozent auf 20,2 Mrd. Dollar.

Lukoil äußerte Interesse an der Übernahme von Raffinerien in Zentraleuropa. Vizepräsident Leonid Fedun sagte in London, Lukoil würde beispielsweise gerne die österreichische OMV und die polnische PKN und Lotos kaufen. Er beklagte jedoch, dass „Protektionismus“ die Übernahmen fast unmöglich mache. Die Regierungen redeten zwar vom freien Handel, würden aber Übernahmen in dem Sektor verhindern, erklärte Fedun.

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