Rekordumsatz
Gerry Weber will die Milliardengrenze knacken

Der Modehersteller Gerry Weber hat sich ein hohes Ziel gesetzt: Binnen fünf Jahren will der Konzern mehr als eine Milliarde Euro umsetzen. Dafür müsste das Unternehmen bis dahin seinen Umsatz verdoppeln. Die Entwicklung in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2006/07 sorgt für Optimismus.

HB DÜSSELDORF. Gerry Weber verbuchte einen Umsatz- und Gewinnsprung und erreichte beim Auftragseingang die Höchstmarke der über 20-jährigen Unternehmensgeschichte.

In den ersten neun Monaten sei der Umsatz auf 344 (306) Millionen Euro und der operative Ertrag (Ebit) auf 27 (22) Millionen Euro gestiegen, teilte Gerry Weber am Montag in Hagen mit. Unter dem Strich fuhr der Konzern einen Gewinn von 13,3 (11,3) Millionen Euro ein. Gerry Weber sei damit „bestens aufgestellt“, um die Jahresziele eines Umsatzanstiegs auf rund 500 Millionen Euro und eine zweistellige operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) zu erreichen.

Beflügelt wurde der Umsatzzuwachs vor allem durch von den Einzelhandelsaktivitäten des Konzerns, die weiter ausgebaut werden sollen. Die in Eigenregie betriebenen Houses of Gerry Weber verzeichneten ein Umsatzplus von 35,8 Prozent. Auch auf vergleichbarer Fläche - also ohne Neueröffnungen - legten die Erlöse noch um acht Prozent zu. Die Bestellungen für 2008 stiegen zudem gegenüber dem Vorjahr um 17,4 Prozent auf den Rekordwert von 144 Millionen Euro.

Im kommenden Geschäftsjahr sollen Umsatz und Ertrag zweistellige Zuwachsraten ausweisen, in fünf Jahren sollen sich durch einen gezielten Ausbau der Einzelhandelsaktivitäten die Umsätze verdoppeln. Zudem will die Firma eine operative Rendite von 15 Prozent erreichen.

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