Renault und PSA: Bonjour Tristesse!

Renault und PSA
Bonjour Tristesse!

Im Heimatmarkt verlieren die französischen Autobauer Renault und PSA Peugeot Citroën derzeit massiv. Heute hat Renault seine Absatzzahlen für Deutschland vorgelegt – auch hierzulande schwächelt das Geschäft.
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DüsseldorfFrankreichs Autohersteller verlieren im Vergleich zu ihren Konkurrenten zunehmend an Boden. Der Heimatmarkt schwächelt, am Mittwoch präsentierte der Verband der französischen Autobauer (CCFA) mit nur knapp 1,9 Millionen Neuzulassungen die niedrigste Zahl seit 15 Jahren. Die französischen Hersteller PSA Peugeot Citroën mit einem Minus von 17,5 Prozent sowie Renault mit einem Rückgang um gut 22 Prozent leiden viel stärker als die ausländische Konkurrenz. Und auch in Deutschland haben die französischen Marken massiv zu kämpfen.

Am Donnerstag legte Renault in Düsseldorf seine Zahlen für das vergangene Jahr vor. Und die haben es in sich. In 2012 schrumpfte der Absatz der Konzernmarken Renault und Dacia zusammen um 5,9 Prozent. 170.400 Fahrzeuge wurden verkauft – 10.600 weniger als im Vorjahr.

Damit verloren die Franzosen in Deutschland stärker als die Wettbewerber. Nach Angaben des Importeurverbands VDIK gingen die Neuzulassungen hierzulande im abgelaufenen Jahr zwar auf 3,08 Millionen Fahrzeuge zurück, doch das Minus auf dem Gesamtmarkt war mit 2,9 Prozent kleiner als bei Renault. Der Marktanteil des Konzerns ging demzufolge um 0,15 Prozentpunkte auf 5,15 Prozent zurück, obwohl der der Importeure laut VDIK insgesamt leicht auf 35,7 Prozent anstieg. Die Franzosen sind zwar immer noch der größte Autoimporteur in Deutschland vor Skoda und Hyundai. Doch der Abstand schrumpft.

Die Franzosen befinden sich in einer strategischen Zwickmühle: Im lukrativen Premiumsegment können sie nicht mit den deutschen Hersteller konkurrieren und im europaweit schrumpfenden Volumensegment hat die koreanische Konkurrenz den Preiskampf eröffnet.

Einzige Wachstumsmarke des Renault-Konzerns ist die rumänische Billigmarke Dacia. Allein in Deutschland sind die Dacia-Verkäufe im abgelaufenen Jahr von 43.500 auf 46.000 Fahrzeuge gestiegen, auch wenn genaue Zahlen für die einzelnen Modelle nicht ausgewiesen wurden. Mit dem Logan, Sandero, Duster und Lodgy sowie dem neuen Hochdachkombi Dokker sei die Modellpalette gerade erneuert worden, sagte Renault-Deutschland-Chef Achim Schaible. Für Dacia erwartet er daher ein weiteres erfolgreiches Jahr.

Für die Schwierigkeiten im Mittelklassesegment macht Schaible vor allem das schrumpfende Geschäft mit Privatkunden verantwortlich. Die Privatkäufe seien 2012 in Deutschland um 6,9 Prozent zurückgegangen. Man habe „der Versuchung widerstanden, die fehlenden Privatzulassungen durch eigene oder Händlerzulassungen zu kompensieren“, erläuterte der Deutschland-Chef.

Kommentare zu " Renault und PSA: Bonjour Tristesse!"

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  • Es sind auch miese Kisten! Bei uns im Unternehmen sind die genutzten Renault-Laguna (Jahresfahrleistung ab 40.000 Km) während der 36-monatigen Haltedauer teurer als parallel genutzte A4 und Passats, obwohl VW bei den Wartungskosten richtig zulangt!

    Dazu kommt, das die Teile immer wieder die selben Macken haben; bei einem Kollegen ist das Steuergerät für die Freisprecheinrichtung vier Mal (!) ausgetauscht worden, ohne Erfolg.

    Er nutzt jetzt in seinem 38.000€-Renault sein Handy über einen Knopf im Ohr, ......

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