Rendite
Chrysler hängt Fiat ab

Der italienische Autohersteller Fiat wird nach den Worten von Konzernchef Sergio Marchionne geringere Renditen als der US-Partner Chrysler erwirtschaften. Dabei hat Chrysler die Insolvenz erst vor wenigen Monaten überwunden. Doch genau damit hängt die verblüffende Tatsache zusammen.
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HB MAILAND. Die europäischen Autobauer hätten keine Kapazitäten abgebaut, deswegen sei keine vernünftige operative Marge von sieben bis 7,7 Prozent zu erreichen, wie Chrysler sie in den USA anpeile, sagte Marchionne dem Magazin "Automotive News" in einem Interview, das am Montag veröffentlicht wurde und am 21. November geführt worden war.

"In Europa wurde das Problem der Überkapazität nicht angegangen. Dagegen hat die Obama-Regierung eine Restrukturierung der Branche erzwungen und nun sind die Unternehmen nach den Insolvenzverfahren in einer viel besseren Lage, Rendite zu erwirtschaften", sagte Marchionne, der gleichzeitig Chrysler-Chef ist. Fiat hält 20 Prozent an dem US-Konzern, der von US-Präsident Barack Obama ebenfalls zu einem Umbau unter Gläubigerschutz gezwungen worden ist.

Nach den Worten Marchionnes werden Fiat und Chrysler gemeinsam "sicherlich noch vor 2014" 5,5 Mio. Fahrzeuge pro Jahr produzieren. Die Hälfte davon wird demnach von Chrysler-Bändern laufen.

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