Der Windkraftanlagenbauer Repower
profitiert weiter von der steigenden Nachfrage nach alternativen Formen der Stromgewinnung. Im ersten Quartal 2008/09 verdiente das Unternehmen vor Zinsen und Steuern 10,2 Mill. Euro, nachdem im Vorjahr eine schwarze Null zu Buche gestanden hatte.
rtr HANNOVER. Der Umsatz stieg auf mehr als das Doppelte, auf 232 Mill. von 102 Mill. Euro, wie Repower
am Freitag bei der Vorlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Endgültige Zahlen will Repower
am 14. August vorlegen.
Anleger hatten offenbar mehr erwartet. Die Aktie notierte gut ein Prozent im Minus.
Das Unternehmen sitzt auf vollen Orderbüchern. Ende Juni zählte Repower
einen Auftragsbestand von 718 Windenergieanlagen mit einem vertraglich abgesicherten Volumen von 1,6 Mrd. Euro. "Die Marktnachfrage ist intakt bis 2020", hatte Vorstandschef Per Hornung Pedersen kürzlich erklärt. Bis dahin will die EU den Anteil der erneuerbaren Energien auf 20 Prozent erhöhen, wovon ein großer Teil auf Windkraft entfallen dürfte.
Insgesamt hat Repower
mit großen Versorgern Rahmenverträge über vier Mrd. Euro abgeschlossen und verhandelt mit RWE
über einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Windrädern mit einer Leistung von insgesamt 1900 Megawatt. Als Faustregel gilt in der Branche ein Auftragsvolumen von einer Million Euro pro Megawatt.

